Der Countdown läuft..

Morgen ist es soweit.

Morgen holen wir dich ab. Dann sind wir da erste Mal Hundebesitzer. Und ich muss gestehen, ich mache mir gerade so viele Gedanken wie zum Ende meiner Schwangerschaften.

Werde ich dir ein gutes Frauchen sein? Wird es dir bei uns gefallen? Versorgen wir dich gut?

Wie wird deine erste Nacht ohne Mama? Werde ich rechtzeitig wach, um dich zum Pipi machen raus zu bringen?

Fragen über Fragen und ich hoffe so, dass wir unsere Sache gut machen.

Denn du, kleiner Welpe, bist seit Jahren von Herzen gewünscht und auch die Große freut sich schon wahnsinnig auf dich. Sie redet seit Tagen nur von dir und träumt von dir.

Du wirst sehnlichst erwartet und morgen ist es dann soweit.

Rubble wir freuen uns auf dich

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Ein Traum wird wahr – wir bekommen einen Hund 🐕

Seit ich mich an meine Kindheit zurück erinnern kann hatte ich zu jedem Weihnachten, Geburtstag etc nur einen Herzenswunsch. Einen eigenen Hund.

Und jedes Mal saß ich enttäuscht und traurig da und musste einsehen, dass ich einfach keinen bekommen würde.

……

Bis jetzt.

Da wir umgezogen sind und endlich genug Platz haben, sowie die Tierhaltung selbst bestimmen können zieht am Sonntag eine kleine Französische Bulldogge bei uns ein.

Rubble

Den Namen hat meine Dreijährige ausgesucht. Sie ist totaler Fan der Serie Paw Patrol und zu den kleinen Mann passt es einfach wunderbar.

Zwei mal noch schlafen, dann beginnt das Abenteuer, dass ich schon starten wollte soweit ich zurück denken kann.

Ich werde auf alle Fdälle berichten

Ein Jahr Kind Nummer 2 – ein Rückblick

Am Samstag war es soweit, der kleine Mann hatte seinen ersten Geburtstag. Nun mischt er schon eine gefühlte Ewigkeit mit seiner Schwester zusammen unser Leben auf und es wird Zeit, einmal zurück zu schauen.
Was ist anders mit zwei Kindern?

Hochschwanger trafen wir damals auf meinen Schwager, dieser, seit einiger Zeit Zweifachpapa, kommentierte erfreut, dass man das zweite Kind gar nicht mitbekäme, es liefe so nebenher mit. Schließlich habe man sich durch das erste Kind ja schon an wenig Schlaf und einen anderen Lebensstil gewöhnt. 

Ich muss gestehen ich glaubte ihm das schon damals nicht…..
In der Zeit im Krankenhaus fehlte mir meine Große sehr. Das ins Bett bringen, kuscheln bis sie leise vor sich hin schnarcht … blödsinn mit ihr machen. Und auch wenn es weh tut muss ich gestehen, unsere Mama – Tochter Beziehung ist nicht mehr so eng wie vor der Geburt des Bruders. 

Dafür hat sie einen Weggefährten bekommen, der alles mitmacht was sie möchte und stahlt als würde die Sonne aufgehen wenn sie den Raum betritt. So sehr lacht er mit sonst keinem.
Unsere Nächte sind wieder durchwachsener aber in Ordnung. Unsere Freizeit und Paar Leben allerdings ist noch weniger geworden als mit einem Kind. Klar, Mann möchte auch nicht beide Kinder der Oma aufs Auge drücken. Und der Mini braucht im Vergleich zur Großen damals noch intensivere Betreuung. 

Obwohl wir sehr wenig Zeit für uns als Paar oder auch als eigenständiger Mensch haben, wollen wir die Beiden nicht mehr missen. Sie bereichern unser Leben um so vieles, stellen es aber auch immer wieder aufs neue auf den Kopf. 

Ich freue mich auf viele weitere Jahre mit den zwei Wirbelwinden und würde sie für nichts in der Welt eintauschen. Auch wenn die Kaffeemaschine manchmal zu meinem besten Freund wird. 

Wieso haben Frauen ein schlechteres Gewissen sich Zeit für sich zu nehmen?

Heute ist es endlich soweit,

nach 7 Monaten löse ich meinen Gutschein für zwei Stunden Wellness ein, den ich von meiner Cousine zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe. Danach wollen wir noch Essen gehen und uns einen schönen Mittag machen. Seit Monaten freue ich mich darauf und jetzt? Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber.

Der Mini wird den Mittag bei meinem Mann bleiben und die Große wird von ihm von der Kita geholt. Eigentlich alles kein Problem und er macht es gerne. Er freut sich, dass ich mal was für mich mache. Trotzdem habe ich diese Blockade und das schlechte Gewissen im Kopf meine Kinder für diese Zeit im Stich zu lassen. Meine eigenen Bedürfnisse vor die meiner Kinder zu stellen und deshalb eine schlechte Mutter zu sein.

Und warum ist das so?

In der Werbung, im Bekanntenkreis, in der Kita. Immer hat man den Eindruck, dass die anderen Mütter perfekt zu sein scheinen. Das sie sich voll und ganz für ihre Kinder aufopfern und nur für sie Leben und Atmen. Zeit für sich? Luxus. Die Frau hat für die Kinder da zu sein, während der Mann arbeiten geht und sich im Anschluss mit Freunden oder durch Freizeitaktivitäten entspannt.

Ist Frau mal außer Haus, wird getuschelt. Kann der Mann mal nicht an Freizeitspaß mit Freunden teilnehmen, da er was mit seiner Familie unternehmen möchte, wird ihm unterstellt er stehe unter dem Pantoffel.

Eigentlich traurig, dass die Rollen immer noch so eingefahren sind.

 

Denn eigentlich gilt doch entspannte, glückliche Mutti, entspannte, glückliche Kinder. Oder sehe ich das Falsch? Da müsste ich als Frau doch mal einen Mittag seit Ewigkeiten einfach mal genießen können und danach wieder gestärkt und vor allem entspannt wieder in das Mamaleben starten. Den Kids tut Papa-Zeit auch mal sehr gut. 

 

Ich werde den Mittag heute einfach mal genießen. Und wenn ich heute Nachmittag nach Hause komme meine Familie fest in den Arm nehmen. Warum? Weil ich sie über alles liebe und auch, wenn Mamas immer noch einen schwereren Stand haben und sich ihre Freizeit hart erkämpfen und sich oft rechtfertigen müssen, ich würde meine kleine Familie um nichts in der Welt mehr eintauschen . Um keine Freizeit der Welt.

 

 

Ich und kochen? Naja versuchen kann man es ja mal….

Jetzt mache ich schon sechs Wochen das Programm von Sophia. Gerade was das Essen angeht bin ich bisher sehr glücklich das Ganze gestartet zu haben. Denn darin bin ich eine richtige Niete. 

Vor sechs Wochen wusste ich noch nicht worauf ich mich einlasse und dachte ’naja, da gibt es bestimmt auch einiges an fertig Sachen zu kaufen die ich benutzen kann‘. So wie die Microwellengerichte von WW oder so. Schließlich nimmt man damit noch ein paar extra Mäuse ein und lässt die Kasse klingeln. Der Soost macht das mit seinem online Shop und den ganzen Nudeln etc. ja auch so. Und dann sah ich mir das erste Ernährungsvideo an und wurde nervös.


Nix mit fertig kaufen. Clean Eating ist angesagt. Selbst kochen, frische Produkte kaufen. Und das soll ICH hinbekommen? Die Mutter, bei der die Kinder darum flehen, dass Papa kocht? Diejenige, der selbst Fertigessen in der Microwelle explodiert und die Nahrung zubereiten einfach nicht mag. 

Also, Ärmel hoch gekrempelt, den Mann aus der Küche verbannt (er kann sich dabei das Lachen einfach nicht verkneifen) und los gelegt. Und soll ich euch was sagen? Mittlerweile macht das Ganze riesigen Spaß und ich freue mich schon darauf mein Essen vorzubereiten. Selbst den Kids schmeckt mittlerweile was ich koche und es kam sogar ein anerkennendes „Mama das schmeckt so gut wie von Papa“ von der Großen. 

Alleine für den gefundenen Spaß am Kochen hat sich das Programm auf jeden Fall gelohnt.

Mal schauen, was die Reise noch so mit sich bringt.

~ eure Runningmum87

Erste Male mit den Kindern – so unglaublich schnell vorbei

Heute war ich mit meiner großen, dreijährigen Tochter im Kino. Das erste Mal in ihrem Leben. Nur ein kurzer Film (Bob der Baumeister) aber immerhin ein Film auf der großen Leinwand. In einem Kinosaal und nicht nur zu Hause auf der Couch. 

Und sie war so begeistert. Diese leuchtenden Augen schon an der Kasse. Alle Angestellten bekamen erzählt, dass sie jetzt Bob der Meister gucken wird und das sie Popcorn essen darf. Popcorn, dass man nicht selbst mitbringen muss. 

Wir hatten den kompletten Saal nur für uns Zweit. Konnten den, zugegebener Maßen für Bob der Baumeister recht gelungenen Film, in vollen Zügen genießen. Wir lachten, sie schaute gebannt zu und dann….. ja dann war es auch schon wieder vorbei und es ging nach Hause.

Es gab schon so viele erste Male in ihrem Leben die sie mit vollen Zügen genossen hat. Sei es das Aufstehen, der erste Schritt, das erste Mal Mama sagen …. alles so wunderbare und kostbare Momente und wie ein Wimpernschlag sind sie in Sekundenschnelle leider wieder vorbei.

Manchmal wünsche ich sie mir wieder klein, wünschte mir, wir könnten das alles noch einmal erleben. Aber dann bin ich wieder so unglaublich Stolz auf sie und die Fortschritte, die sie durch ihre ganz eigenen Erfahrungen macht. 
Je älter sie wird, desto weniger erste Male werden wir zusammen erleben. Aber ich freue mich auf jeden Moment der noch kommen wird. Und ich hoffe, dass sie irgendwann wenn ich alt bin zu mir kommt und mir sagt, „Mama, ich hatte eine tolle Kindheit“……

Den die Kostbaren flüchtigen Momente, dass ist das was zählt.

Motivation innerhalb der Familie – „Kind du wirst zu dünn“

Hallo Welt,

 

die letze Woche war sehr Gummibärchen reich und gestern war dann auch noch die Taufe meines Jüngsten. Deshalb verbuchte ich ein Plus von 600 Gramm auf der Waage. Heute, zu Beginn der zweiten Phase, will ich aber wieder mehr im Programm bleiben und hoffe, dass die Waage nächste Woche wieder ein Minus zu vermelden hat. Oder wenigstens der leidige Speck am Bauch wieder etwas mehr weg ist.

 

Ich versuche mich damit aber nicht verrückt zu machen. Immerhin habe ich mir das Jahresprogramm gegönnt und möchte meine Ernährung ja bewusst umstellen. Feste soll man feiern wie sie fallen und danach geht es wieder gut gelaunt weiter. Denn der Rest des Babybauches soll noch weichen.

 

Das Wetter ist schön, ich bin mit den Kids wieder öfter draußen und auch öfter bei meinen Eltern im Garten. Da diese oft sehr fettig kochen und viel an Süßigkeiten zur Verfügung stehen, bringe ich mir seit dem Programm vom Sophia immer mein Essen fertig vorbereitet mit. Sie sehen, dass es nicht gerade wenig ist, was da in meinen Schüsseln ist. Es sind eben nur gesunde Sachen und sehr Eiweißhaltig. Trotzdem ernte ich immer beleidigte Seitenblicke und bekomme doofe Kommentare.

Es wurde die letzten Tage sogar so schlimm, dass sie mir vorwerfen, dass eine Abdriftung in die Magersucht drohen würde. (Hier bitte Augenrollen einsetzen) Und der Großen bei einem Eis ins Ohr geflüstert wird „Die Mama darf nicht, die macht Diät“.

Im letzten Monat habe ich hier bei WordPress schon viele tolle und motivierende Beiträge gelesen. Besonders die Unterstützung die hier seitens der Familie kommt finde ich so toll und beneidenswert und ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir auch manchmal einen kleinen Stich versetzt. Wieso kann meine Familie da nicht so unterstützend sein? Wieso müssen sie dagegen wirken und beleidigende Kommentare ablassen? 

Ja, ich bin nicht dick. Aber ja mein Bauch hängt durch zwei Schwangerschaften nach unten und wabbelt vor sich hin, ich habe Winkearme und mein Po hatte auch schon einmal bessere Zeiten gesehen. Ich möchte mich auch als Zweifachmami wieder in meinem Körper Wohlfühlen und mich nicht im Hochsommer im Schwimmbad in Grund und Boden schämen. Ich will nicht, dass wenn meine Kinder irgendwann in die Schule kommen andere Schüler tuscheln und sich darüber lustig machen, was für eine Mama da gerade zum abholen kommt.

Ich möchte meinen Kindern mit gesunder und vollwertiger Ernährung ein Vorbild sein und hoffe, dass sie sich später auch gesund ernähren. Das sie eine bessere Ausgangslage zum Thema essen mitbekommen als ich es damals bekommen habe….

 

Zum Glück steht mein Mann voll hinter mir. Er unterstützt mich, baut mich auf und zeigt mit verschiedene Kniffe beim kochen (da bin ich teilweise immer noch richtig schlecht drin). Er hat auch die Aufgabe, mir zu sagen, wenn es zu dünn wird. Ziel ist es aber nicht, mich vom Gewicht her runterzuhungern, sondern Muskeln aufzubauen und den Körper zu definieren.

 

So, genug gejammert. Jetzt wird die Motivation wieder aus ihrem Urlaub geholt und frisch und munter in die Woche gestartet. Superslow, zeig was du kannst!

Eure ~Runningmum87

Kinderkleid gehäkelt –  Elfentraum von Crotchetmama (Facebook)

Wirklich gut im häkeln bin ich leider noch nicht. Deshalb freute ich mich um so mehr die tolle und für Anfänger gut verständliche Anleitung von Crotchetmama zu erstehen. 

Die Anleitung ist in Textform mit Auszügen der Häkelschrift der im Kleid verwendeten Muster. 

Es hat richtig Spaß gemacht das Kleid herzustellen und meine Große wollte es nach der Anprobe gar nicht mehr ausziehen. Die verwendete Wolle ist von Rappelbobbel und hatte eine LL von 1000m wobei noch recht viel davon übrig blieb. Die Träger sind aus Stoffresten, die ich noch zu Hause hatte.

Jeder Häkelanfangerin die ein kleines Mädchen zu Hause hat kann ich die Anleitung nur empfehlen. 


 Mal schauen was als nächstes von der Nadel hüpft 🙂
-eure RunningMum87 

Das leidige Thema Gewicht

In letzter Zeit war es sehr still hier auf meinem Blog,

 

unteranderem, da durch den Hausausbau und die zwei Minis einfach die Zeit zum schreiben fehlt.

Aber auch, da ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Sport und Ernährung beschäftige und der halbe Tag gefühlt für das Kochen und die Küche anschließend sauber zu machen drauf geht.

 

Und wieso interessiere ich mich so dafür?

Durch zwei Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen von bis zu 30 Kilo und der Tatsache, dass mein Mann als Konditor einfach zu oft Leckereien mit nach Hause bringt bin ich mit meinem Körper einfach nur noch unzufrieden. Der Bauch hängt nach unten, so dass ich überwiegend weite Kleidung anziehe. Kleider oder kurze Hosen mag ich nicht so zur Zeit.

Also beschloss ich vor einiger Zeit etwas zu ändern.

Ich war so verzweifelt, dass ich mich sogar über Facebook zu diesen Dubiosen Shakes überreden ließ. Die angepriesene Community war seltsam (hatte so ein bisschen etwas von einer Sekte) und meine Mentorin verstand null von dem was sie tat. Egal ob die Sportübungen, oder Hilfe bei der Ernährung, so wirklich was dabei rum kam nicht. Außer, dass ich  200 € ärmer war und das angepriesene 4 Monatspaket bei einem Konsum von morgens und abends nur 2 Monate hielt.

Sauer auf mich selbst zappte ich abends durch das Fernsehprogramm. Dort erschien dann die Werbung von Sophia Thiel und ich dachte mir „Wieso nicht, du hast jetzt so viel Geld zum Fenster raus geworfen, da macht das jetzt auch nix mehr aus“

 

Ich startete die Testwoche des Jahresprogramms und bisher habe ich es nicht bereut mit ihrem Programm gestartet zu sein. Jetzt liegen 5 Wochen hinter mir, die Rezepte sind lecker und der Sport ist morgens wenn der Kleine schläft gut zu absolvieren. Bisher sind die Übungen fordernd, aber nicht so, dass ich die Flinte ins Korn stecken will.

 

Sophia bringt in ihrem Videos bisher alles sehr symphatisch rüber und auch ihre Gasttrainer haben Spaß an der Sache.

 

Am Montag beginnt dann die zweite Phase. Dann sind ein paar Kohlenhydrahte mehr erlaubt und das Training soll von der Ausführung her langsamer und intensiver werden. Ich bin wirklich gespannt was mich da erwartet und freue mich schon richtig darauf die neue Herausforderung anzunehmen.

 

Meinen Blog möchte ich in dieser Zeit etwas mehr als Tagebuch gestalten, um der Versuchung von Süßem mehr entgegenzuwirken und meinen Schweinehund in Schach zu halten.

 

Ich freue mich auf jeden, der Lust hat mich auf diesem Wege zu begleiten

Bis dann

~Runningmum87

Kinder und Tiere -> Liebe von Anfang an

Als mich mein Mann kennen lernte war er von meinem tierischen Mitbewohner alles andere als begeistert. Bevor wir uns trafen besorgte ich mir damals, kurz nach der Trennung aus einer längeren Beziehung, einen kleinen Kater. So wie Frauen manchmal so sind, mit dem Gefühl, nie wieder einen Mann zu finden und sowieso ist das männliche Geschlecht ersetzbar. Wer braucht schon Männer? Eine Katze tut es schließlich auch.

Einen Monat später trat mein jetziger Ehemann in mein Leben….. Und ließ Katerchen und mich nicht mehr gehen. Im Gegenteil, es kam ein Jahr später nachdem wir unsere erste gemeinsame Wohnung bezogen hatten noch eine Katze dazu.

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Der „kleine“ Kater ist inzwischen ein Riese mit knappen 10 Kilo Kampfgewicht geworden

Irgendwann entschieden wir uns voller Freude zu Nachwuchs und hatten das Glück, dass sich unsere Große recht schnell ankündigte. Beide Tiere ließen mich nicht mehr aus den Augen und liefen schnurrend um mich herum. Wenn sie am Babybauch lagen, wurde noch etwas doller geschnurrt und wir merkten, dass ihnen schon bewusst war, dass sich etwas zu ändern schien.

Auch das Ehebett, das beide sehr gerne zum ausruhen benutzten und aus dem wir auch gerne mal unsanft geweckt wurden da der Futternapf leer war, wurde ab dem Zeitpunkt gemieden. Zu unserer Erleichterung, denn ein Säugling im Beistellbett mit Katzen evtl. daneben, war auch mir als großem Tierliebhaber zu viel.

 

Je dicker mein Bauch wurde, desto mehr häuften sich in unserem Bekanntenkreis die Fragen, wann denn unsere Katzen endlich ins Tierheim kommen würden. Man könne doch kein Baby mit Tieren groß ziehen.

Diese Aussage verletzte mich damals sehr.

Ja, es gibt Katzen, die schnell die Krallen ausfahren oder sehr schreckhaft sind und schnell beginnen zu fauchen, jedoch nicht unsere Katzen. Es sind zwei sehr soziale Tiere die sich gegenseitig kabbeln und auch mal anfauchen (also ganz normal für eine Katze) dies jedoch nicht bei uns Menschen anwenden. Wieso sollte ich deshalb meine zwei Tiere, die mehr als nur zur Familie gehörten, abgeben?

 

Inzwischen ist das Ganze jetzt drei Jahre her. Meine große Tochter liebt ihre Tiere, darf inzwischen teilweise das Füttern übernehmen und wurde noch kein einziges Mal gekratzt. Sie hat gelernt, sorgsam mit ihnen umzugehen und dass man sie auch mal in Ruhe lassen muss wenn sie nicht mehr spielen wollen. 

Ihr kleiner Bruder hat jetzt so langsam Interesse an den beiden Stubentigern. Seine Augen werden groß wenn er sie entdeckt und er versucht mit ihnen zu reden. Er versucht sogar den beiden hinterher zu krabbeln, auch wenn er es bisher leider nur Rückwärts schafft.

Natürlich stehen wir als Eltern in der Verantwortung die Tiere gut im Blick zu haben, die Körpersprache unserer Katzen zu kennen und unseren Kindern auch zu vermitteln WANN das Tier genug hat und eine Pause brauch. Solange Tier und Kind vorsichtig aneinander herangeführt werden und jeder seine Grenzen kennt, finde ich Haustiere als große Bereicherung für Kinder. Sie lernen, Verantwortung für ein Lebewesen zu entwickeln. Finden aber auch einen Partner, der zum kuscheln zur Verfügung steht und immer für sie da ist. Dem man sogar von seinem Tag erzählen kann, egal wie doof dieser verlaufen ist und der keine Widerworte gibt, wenn es um Spielregeln oder die Entscheidung was gespielt wird, geht.

Sie haben dann einen Freund fürs Leben, der sie so annimmt wie sie sind, mit dem sie ihre ersten tapsigen Schritte bestreiten und später mit einer Spielzeugmaus lachend durch die Wohnung toben. Und wunderschöne Erinnerungen an einen sehr tollen und treuen Begleiter.